Honduranische Zigarren

Honduras – zwischen Tegucigalpa, Tropen und Tabak

Die honduranische Zigarren sind im Allgemeinen für ihre Milde bekannt und daher ist Honduras besonders unter Einsteigern in die Zigarrenwelt beliebt. Honduranische Marken wie Flor de Selva, Flor de Copán, Villa Zamorano und die Zigarren des Grand-Senieurs Rocky Patel verhalfen dem mittelamerikanischen Land zu internationalem Ruhm. Honduras zählt heute mit Selbstverständlichkeit zu den beliebtesten Provenienzen unter Zigarren-Liebhabern. Beachtlich ist die weit über die Kolonialzeit hinausgehende Geschichte, die Honduras mit dem Anbau von Tabak verbindet. Die Tabakpflanzen sind in Honduras seit jeher als Wildpflanze beheimatet. Unter den Hochkulturen der Ureinwohner Honduras nahm Tabak einen hohen rituellen Stellenwert ein, vergleichbar mit dem Weihrauch der christlichen Kirche.

Optimal für den Tabakanbau: honduranischer Vulkanboden

Um die Anbaugebiete wie Danli und die Täler von Lopan und Chamelecon ranken sich mindestens ebenso viele Legenden, wie um die berühmte Vuelta-Abajo Region in Kuba. Die Tabakpflanzen genießen hier die optimalen Witterungsbedingungen, die Honduras zum überaus geeigneten Anbauland machen. Obwohl die ersten modernen Zigarrenfabriken Honduras bereits im 18. Jahrhundert entstanden, brachte erst die Einreise von Exilkubanern den lange ersehnten Boom, der Honduras zum zweitgrößten Zigarrenhersteller der Welt machte.