Camacho Corojo Zigarren

Camacho Corojo – Der Skorpion sticht zu

Mit seiner Corojo-Linie schreibt sich das Unternehmen auf die Fahnen, den ursprünglichen Geist des Corojo-Tabaks gerettet zu haben, nachdem das Unternehmen in den 60iger Jahren einige Samen von Kuba nach Amerika geschmuggelt hatte. In den vergangen vier Jahrzehnten wurde die Sorte dann in Sachen Intensität und Reichhaltigkeit aufgebessert und entging der Simplifizierung, der ihre kubanischen Cousins in den 90iger Jahren angeblich unterzogen wurden. Damit ist der Namensgeber dieser Serie längst keine kubanische Kopie mehr, sondern ein raffiniert auf das markentypische Bouquet abgestimmte Alleinstellungsmerkmal. Das Redesign dieser Marke soll seine Raucher wahrscheinlich darauf einstellen, dass es sich bei der Camacho Corojo um einen besonders starken Smoke handelt.

Wuchtiger Geschmack in Erinnerung an ein Kuba der Vergangenheit

Die Corojo-Linie von Camacho orientiert sich in Bouquet und der Wahl des verwendeten Tabaks an klassischen kubanischen Zigarren. So hat man vier Jahrzehnte daran gearbeitet, aus wenigen Corojo-Samen einen Tabak zu erzeugen, der zum kräftigen Temperament der Marke passt und dabei authentisch die kubanischen Wurzeln des Unternehmensgründers vertritt. Verwendet wird er als Deckblatt, Umblatt und in der Einlage in unterschiedlichen Ausprägungen der Auslese. Die Anbaugebiete um das honduranische Danli gelten in ihren klimatischen Bedingungen und der Qualität ihres Bodens als vergleichbar mit dem Vuelta Abajo-Tal in der Nähe von Havanna. In Danli werden die Corojo-Blätter dann auch von erfahrenen Torcedores zu äußerst starken Longfillern von Hand gefertigt.