8 Herausforderungen im Zigarrenraucherleben

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Auch das Zigarrerauchen hat seine Herausforderungen. Damit der Genuss von Zigarren im Leben der Aficionados seinen Platz findet, müssen sie den ein oder anderen Kompromiss mit ihrer Umwelt eingehen.

Bei allem Entspannen und Genießen stellt das Zigarrerauchen den Aficionado vor eine Reihe von Hindernissen, die ihm im Alltag begegnen. Mal durch sein Umfeld und mal durch sich selbst verursacht, sieht er sich hin und wieder herausfordernden Situationen gegenübergestellt, mit denen sich Nichtraucher nicht auseinanderzusetzen brauchen.

Scharen von Nichtrauchern, die „nur einmal probieren“ wollen

Eine Sache fürchtet jeder Zigarrenraucher mehr als Schimmel im Humidor oder die jährlichen Schließzeiten seines Fachhändlers: die Scharen von Nicht- oder Zigarettenrauchern, die „nur mal einen Zug“ ihrer frisch entzündeten Zigarre nehmen möchten. Im schlimmsten Fall bekommt man seine Zigarre angesabbert oder gequetscht zurück. Kleiner Trick: ist die Zigarre stark genug, überlegen die Nicht- und Zigarrettenraucher es sich künftig zweimal.

Ausgerechnet mit dem besten Freund des Menschen kann man nicht rauchen

Unter Freunden raucht es sich am besten – und der beste Freund des Menschen ist ja bekanntlich der Hund. Premium-Zigarren wissen unsere vierbeinigen Gefährten allerdings einfach nicht zu schätzen. Ein „richtig dicker Knochen“ wird von ihnen allenfalls angesabbert und entgegen aller Lagerungsvorschriften für Zigarren vergraben.

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Statt Zigarren- gibt es nur Zigarettenpausen

Den Nichtrauchern ist die Zigarettenpause schon lange ein Dorn im Auge und auch Zigarrenraucher kommen nicht mit ihr aus. Sie können ihrer Lieblingsbeschäftigung höchstens in der Mittagspause nachgehen. Unser Tipp: mit den hochwertigen Zigarillos von De Olifant lässt sich purer Tabak auch im Kleinstformat genießen.

Niemand kümmert sich im Urlaub um die Schätzchen

In der Reifephase brauchen Zigarren viel Pflege und Aufmerksamkeit. Schon wenige Tage bei inadäquater Luftfeuchtigkeit gelagert, verlieren sie unwiederbringlich einen Teil ihrer Aromen. Wer nicht über einen Reisehumidor mit genügend Fassungsvermögen verfügt, der sollte bei Reisen in einen Zigarrensitter investieren: mit dem automatischen Befeuchtungssystem CigarSpa können Sie Ihre Schätze bedenkenlos über Wochen sich selbst überlassen.

Zigarren sind nicht wasserfest

Bei vielen Sportarten ist die Zigarre ein treuer Begleiter – Schach und Golf sind nur zwei Beispiele. Beim Tiefseetauchen und beim Rafting jedoch macht man stets die gleiche Erfahrung: Früher oder später wird die Zigarre nass und lässt sich nicht mehr weiterrauchen. Hier haben die südamerikanischen Erfinder einfach nicht weit genug gedacht, denn zigarrerauchend wäre das Tauchen doch doppelt so schön. Im Tubo müsste es die Zigarre aber zumindest vom Ufer bis zur Luftmatratze schaffen – oder?

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Nichts regt einen mehr so richtig schön auf

Kaum etwas bereitet dem Menschen mehr Genugtuung, als sich so richtig schön echauffieren zu können. Die Zigarre schlägt dieser Aufregung ein Schnippchen – denn sich bei einem leichten, entspannten Smoke zu ärgern, ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Auf Festen ist man am Ende der Nüchternste

Wer die weise Entscheidung trifft, die glücklichsten Anlässe in seinem und den Leben seiner Nächsten mit einer kubanischen Zigarre zu feiern, wird nicht genug Aufmerksamkeit für Wein und Champagner übrig haben. So ist er anschließend nicht nur der tüchtigste Autofahrer, sondern auch derjenige mit der deutlichsten Erinnerung an den Festtag.

Bei WhatsApp gibt es kein Zigarren-Emoji

Heutzutage reden die Menschen nicht mehr viel – sie schreiben sich. Und zwar vorzugsweise über weitverbreitete Instant-Messanging-Dienste. Dass man dort in Bildsprache darstellen kann, seinen Hund per Rakete auf den Mond geschossen zu haben, weil er Omas Eisbecher in die Wellen gekippt hat, ist dabei selbstverständlich. Alle zigarrenverwandten Angelegenheiten müssen hingegen mühselig – nämlich schriftlich – ausgedrückt werden. Und das, obwohl sogar Genussmittel wie Wein und Zigarette ihr eigenes Emoji haben. Wenigstens die „Meine Zigarre“-App gibt dem Smartphone des Zigarrenrauchers seine Daseinsberechtigung.

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Mit ein wenig Selbstironie betrachtet, ist das Aficionado-Leben wohl gar nicht so schlimm, wie zunächst gedacht. Jede unserer Herausforderungen des Zigarrerauchens birgt bei näherer Betrachtung einen versteckten Vorteil. Manchmal braucht es eben nur eine Zigarre und einen Moment der Ruhe – und schon sieht man sein Leben und die Welt um einen herum in einem positiveren Licht.

Mit gemütlichen Grüßen

Ihr HERRENWERK