Honduranische Zigarren – unerschütterlich mild

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Honduranische Zigarren

Im zentralamerikanischen Honduras sagen sich Puma und Jaguar gute Nacht. Doch trotz der Wildheit  ihrer Heimat (Honduras ist fast zur Hälfte mit Wald bedeckt) sind honduranische Zigarren für ihre verlockende Milde bekannt.

Honduranische Zigarren auf dem Siegeszug

Honduras Verbindungen zum Tabak reichen weit in die Zeit vor seiner Kolonialisierung zurück. Die einheimische Pflanze wurde bereits von den ansässigen Hochkulturen zu rituellen Zwecken verwendet.

Honduranische Zigarren haben jedoch nicht nur eine jahrhundertealte Tradition, die zugehörige Industrie hat sich mehrfach erfolgreich gegen Bedrohungen durch zivile Unruhen in Nachbarstaaten, Hurrikane und andere Naturkatastrophen behauptet.

Die Kommerzialisierung des honduranischen Tabaks begann bereits mit der Ankunft der ersten spanischen Kolonisten. Nachdem im Jahr 1765 ein Tabakhandelszentrum in der Nähe des heutigen Santa Rosa errichtet wurde, haben sich mehr und mehr Siedler in Honduras niedergelassen und die Ureinwohner verdrängt oder assimiliert. Infolge der industriellen Revolution in Europa entstanden auch in Honduras zahlreiche Zigarrenfabriken. Besonders die Anbaugebiete um Danlí sowie den Tälern von Lopan und Chamelecon, die mit ihren besonders günstigen klimatischen Bedingungen und der Qualität des Vulkanbodens den Vergleich mit dem berühmten Vuelta-Abajo Kubas nicht scheuen müssen, sprechen für die einwandfreie Qualität von honduranischen Zigarren. Längerfristig konnte allerdings kein mittelamerikanisches Land mit der Zigarrenproduktion Kubas mithalten.

Im Zuge der kubanischen Revolution in den 1960iger Jahren verließen viele der dort ansässigen Tabakproduzenten das Land und ließen sich in den naheliegenden Staaten Zentralamerikas nieder. Einige von ihnen reisten samt kubanischem Saatgut nach Honduras und lösten in der dortigen Zigarrenindustrie einen Boom aus – Zigarrenplantagen und -fabriken schossen aus dem Boden. Nicht zuletzt aufgrund des Handelsembargos der Vereinigten Staaten gegenüber Kuba und großzügigen staatlichen Zuschüssen wuchs die Branche in zuvor ungekannter Geschwindigkeit und ermöglichten honduranischen Zigarren den Durchbruch.

Allen Widrigkeiten zum Trotz

In den 80iger Jahren hatte Honduras nicht nur mit den Ausläufern politischer Aufruhen in der Region zu kämpfen, sondern verlor um 1985 einen großen Teil seiner Tabakernte wegen eines plötzlichen Ausbruchs von Blauschimmel. Die Zigarrenindustrie brauchte die folgenden fünf Jahre, um sich zu erholen. Anfang der 90iger kehrte sie jedoch stärker denn je zurück und wurde neben der Dominikanischen Republik zum größten Zigarrenexporteur für die Vereinigten Staaten.

Schon 1998 ereilte das Land dann die nächste Katastrophe: Hurrikan Mitch zerstörte einen Großteil der Plantagen und weite Teile der Infrastruktur des Lands.

Seitdem hat Honduras seine Plantagen und Straßen wieder erneuert. Obwohl sie nach wie vor von Wirbelstürmen und Überflutungen bedroht bleiben, haben honduranische Zigarren bereits mehrfach bewiesen, dass sie nicht mehr von der Bildfläche verschwinden werden, sondern aus jeder Prüfung nur gestärkt hervorgehen.

Nachfolgend möchten wir einige dieser Beweise präsentieren und einen Eindruck davon geben, was Sie von honduranischen Zigarren erwarten können.

Camacho Connecticut Toro

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Die Connecticut-Serie mit dem gleichnamigen Deckblatt aus Ecuador ist die weichste und bekömmlichste Linie von Camacho. Aromatisch bietet diese honduranische Zigarre vor allem lebendige grasige und frische florale Noten. Von der markentypischen Schärfe ist, bis auf einen subtilen Unterton, nichts zu merken. Aufgrund des hervorragenden Zugwiderstands und des problemlosen Abbrands gestaltet sich dieser einstündige Smoke überaus angenehm. Fans milder, cremiger Zigarren werden sich mit der Camacho Connecticut Toro eine Freude machen.

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Flor de Copán Maduro Corona

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Auch Flor de Copáns Corona weiß neben den süßen Aromen des Maduro-Deckblatts mit ihrem milden Charakter zu punkten. Während im ersten Drittel Holz und Nuss das Bouquet dominieren, werden im zweiten Drittel Kaffee- und Schokoladenaromen deutlicher. Das letzte Drittel überzeugt mit einer gefälligen Würze. Wie alle Flor de Copán Zigarren kann diese honduranische Zigarre mit einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis aufwarten.

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La Libertad Robusto

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La Libertads Robusto ist eine für honduranische Verhältnisse kräftige Zigarre, die auch noch mit einem sehr attraktiven Preis zu überzeugen weiß. Im vollmundigen Bouquet treffen dunkle Holz- und Erdaromen auf eine Spur Gras und heiteren Pfeffer. Das Resultat honduranischer Handarbeit liefert außerdem durch und durch positive Raucheigenschaften. An dieser honduranischen Zigarre werden Sie unter freiem Himmel ebenso Gefallen finden wie in einer gemütlichen Lounge oder einfach nur dem eigenen Wohnzimmer.

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Villa Zamorano Robusto

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Villa Zamorano ist der Name des zum Tabakanbau genutzten Landguts von Honduras Gran Señora Maya Selva. Die Robusto mit dem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, neben ihrem rustikalen Geschmack, mit einem nicht nur für diese Preisklasse herausragenden Zugwiderstand und Abbrandverhalten. Die handgefertigte honduranische Zigarre bietet im ersten Drittel Leder, Süßholz und allgemein würzige Noten, während im späteren Rauchverlauf Erd- und Nussaromen hervortreten. Die Zigarre schließt mit einer warmen Süße. 2002 wurde sie zu Recht als neue Zigarre des Jahres ausgezeichnet.

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Wir hoffen, wir konnten Sie neugierig auf honduranische Zigarren machen. Stöbern Sie doch beizeiten einmal durch unser Angebot honduranischer Longfiller – Sie werden sicherlich etwas nach Ihrem Geschmack finden.

Mit gemütlichen Grüßen

Ihr HERRENWERK